Marienschule Meppen spendet 11.400 Euro für Kinder Einnahmen aus dem Sponsorenlauf von Konstantin Stumpe

Meppen. In einer Feierstunde in der Sporthalle hat die Schulgemeinschaft der Marienschule die Erlöse aus dem Sponsorenlauf im September nun für soziale Zwecke gespendet. 11.382,70 Euro hatten die Schüler erlaufen. Das Geld geht nun an den Ortsverband des Kinderschutzbundes, den Verein Speelwerk und den Förderverein der Marienschule.

„Die Idee hatte Noah Mammes“, betonte Sportlehrer Markus Öhne in seiner Ansprache. Er habe die Überlegung gehabt, den traditionellen Treppenhauslauf der Marienschule in einen Sponsorenlauf umzuwandeln. „Wir brauchten nur einen Anlass. Der war dann das 65-jährige Bestehen der Marienschule“, sagte Öhne. Der Sponsorenlauf fand am 11. September unter dem Motto „65 Jahre und gut in Form“ statt.

Noah verdeutlichte, wie wichtig es den Schülern war, mit dem gesammelten Geld auch anderen Kindern zu helfen. „So können wir unsere Freude teilen“, sagte der Viertklässler. Jeweils 1.500 Euro erhalten der Kinderschutzbund und der Verein Speelwerk im Ludmillenstift. Die restliche Summe in Höhe von 8.382,70 Euro geht an den Förderverein der Marienschule. „Mit dem Geld wird ein neues Spielgerät im Zwischengang zwischen den beiden Gebäuden gebaut“ kündigte Matthias Funke, Vorsitzender des Fördervereins an. Das Gerüst befinde sich derzeit schon im Bau und könne noch vor Weihnachten eingeweiht werden.

„Wir haben unser großes Ziel, ein neues Spielgerät, erreicht“, sagte Schülersprecherin Amelie Thole. „Und wir können für andere Kinder spenden“, ergänzte Schülersprecher Emilian Robbe. Der Verein Speelwerk will das Geld in Projekte für kranke Kinder im Ludmillenstift verwenden. Gundi Bode, Vorsitzende des Vereins berichtete den Schülern von der Arbeit des Vereins, der sich darum bemüht, dass Kinder aus Kriegsgebieten im Ludmillenstift medizinisch versorgt werden können. (We

Für den Kinderschutzbund nahmen Bernd Kuckuck und Julia Siebert das Geld entgegen. In ihren Dankesworten hoben sie die Bedeutung der Arbeit des Kinderschutzbundes gerade im Hinblick auf Mobbing in sozialen Netzen und den Schutz von Kindern gegen Gewalt hervor.

Künstlerisch untermalt wurde die Spendenübergabe von der Tanz-AG. Mit rhythmischem Tanz im Gleichschritt und akrobatischen Einlagen unterhielten die Mädchen die Schulgemeinschaft.

Ganz ohne Hausaufgabe wollte Schulleiterin Beate Pophanken die Schüler nach der Spendenübergabe aber nicht entlassen. „Euch kann ich für euren Einsatz beim Sponsorenlauf danken“, sagte Pophanken, „ein Riesendankeschön müsst ihr aber mit nach Hause nehmen und an eure Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten weitergeben, denn die haben die Summe mit ihrem Geld möglich gemacht.“









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